LARRY'S BLUES BAND

Presse-Reaktionen

Konzertkritik 15.1.2011 Rest. Hirschen, Weite/SG

Lokalteil - Ostschweiz, Werdenberger
Die schweisstreibende Arbeit des Blues
von Pius Bamert
Konzert-Veranstalter: Bluescrew Oberschan
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CD-Rezension LBB bei bluesnews.ch

Geschrieben von Marc, Redaktion Musik bei bluesnews.ch
(Das Schweizer Bluesportal)
Chicago im Zürcher Oberland

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Good Morning Blues (2003) und Ready 4 You (2006)

Bluesnight in Hinwil 2008

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Einladung zur Bluesnight in Hinwil
Vorankündigung zur Bluesnight in Hinwil
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(Bild rechts )
Züri-Oberländer vom 01. Dezember 2008
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Liechtensteiner Volksblatt: Ausgabe: 04.06.2007

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Sevelen:
Letzten Samstag sorgte die Männerriege Sevelen dafür, dass Larry's Blues-Band
so richtig einheizte......
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Zürcher Oberländer: Ausgabe: 26.09.2006

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«Bluesdoctor»liess die Herzen höher schlagen
CD-Taufe vom 23.9.06 im Scala von Larry's Bluesband......
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Zürcher Oberländer: Ausgabe: 11.04.2003

ZO anlässlich CD-Taufe im SCALA Wetzikon
Vom Blues noch lange nicht genug


Wetziker Larry's Blues Band tauft am Samstag im Scala ihre neue CD.
kö. Larry's Blues Band bedeutet Schweizer Bluesgeschichte. Sie steht für Ehrlichkeit und Einfachheit. Keine Show, keine synthetischen Beilagen, einfach nur Blues. Die Wetziker Band der Altmeister besteht erst seit zwei Jahren. Am Samstag tauft sie im Scala Wetzikon ihre erste CD.
Larry Schmukis Geschichte beginnt irgendwo in den 60er Jahren, als die Beatles und die Rolling Stones neue Musik erfanden. Über die Stones, Eric Clapton, Chuck Berry und Elvis Presley begann Schmuki Interesse für den Blues zu entwickeln. Er ging der Blues-Geschichte nach und es entstand eine dauerhafte Faszination für diese Musik.

Freunde als Mitmusiker
Der ursprüngliche Wetziker, der heute in Dürnten wohnt, begann autodidaktisch Gitarre zu spielen, gründete eine Band mit einem Freund und besuchte später selbst Gitarrenunterricht. Über Beziehungen, die sich im Laufe der Zeit entwickelten, konnte er mit seiner damaligen Band als Vorgruppe von Formationen wie «Deep Purple» oder «Status Quo» auftreten. Er trat fünfmal am «Out in the Green» auf und stand auf der Bühne des «Zürcher Volkshaus» und des «Kaufleuten».
Im Jahr 2001 löste er die alte Band auf und fragte seinen langjährigen Freund Markus Fritzsche aus Wetzikon, einen eingefleischten Profi-Bassisten, ob er ein neues Projekt lancieren würde. «Die anderen Jungs wollten die Musik an den Nagel hängen, aber ich habe noch lange nicht genug vom Blues», sagte der Berufs-Gitarrist. Über Fritzsche stiess auch der Wetziker Drummer Beat Aschwanden zur Band. Zur Auswahl sagt Schmuki: «Heute zählt für mich das Menschliche. Ich brauche Freunde als Mitmusiker.»

Ehrlicher, direkter Sound
Die neu gegründete Band begann zu touren und entwickelte dabei ihren eigenen Sound und die eigene Band-Philosophie. Den Sound nennen sie «Netto-Blues». «Netto steht für ehrlich, unsterilisiert und direkt.
Wir machen keine Show sondern sind wir selbst auf der Bühne», erklärt Schmuki. Die Philosophie: Gastmusiker sind immer herzlich willkommen. «Sind wir in St.Gallen, dann fragen wir den Veranstalter, ob er einen Lokalmatadoren kenne, der bei unserem Gig mitmachen wolle», sagt er. Es sei natürlich etwas riskant und manchmal kämen bekannte Musiker, manchmal unbekannte auf die Bühne, aber es seien jeweils gute Erfahrungen.

Das vierte Mitglied
Ein meist anwesender Gast ist Walti Baumgartner an der Blues Harp (Mundharmonika). «Er ist schon fast unser viertes Mitglied», lacht Schmuki. Er und zwei weitere Musiker (Florian Egli am Sax, Robi Müller an der Hammond-Orgel) werden auch im Scala mit dabei sein, wenn die Band ihre erste CD tauft. Diese ist in ihrem Bandraum entstanden. «Wir brachten anstatt unser Equipment ins Studio das Studio zu unserem Equipment», erklärt Schmuki.
Die Band habe sich Zeit genommen und die Aufnahmen in aller Ruhe gemacht. Der Titelsong «Good Morning Blues» entstand genau so. «Wir kamen nicht recht auf Touren und beschlossen, einfach zurückzulehnen und zu spielen. Das Gerät nahm aber weiter auf. Dabei entstand dieser Song, der kurzum zum Titellied gekürt wurde.» kö
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Die Vorstadt / September 2002

Larry's rauhe Stimme und sein «Mojo»

Am Samstagabend spielte «Larry's Blues-Band» mit Gastmusiker Walter Baumgartner im ausverkauften «Key-North». Obwohl alle den «Blues» fühlten, ging's heiss zu und her: Wäre Larry's Gitarre eine Frau, wären die Konzerte nicht jugendtauglich.

Die Musik war bereits vor dem Restaurant «Key-North» zu hören. Sah man die Motorräder, die wie Türsteher vor dem Restaurant standen, musste man allen Mut zusammennehmen, um einzutreten. Kaum vollbracht, war man der Ausstrahlung von Sänger und Gitarist Larry Schmuki, dem Schlagzeuger Beat Aschwanden und Bassist Markus Fritzsche ausgeliefert.

Wehmütige Balladen
Die drei Zürcher Oberländer wurden vom Gastmusiker Walter Baumgartner und seiner Mundharmonika, auch Bluesharp genannt be-gleitet. Mit wehmütigen Balladen rüttelte der weisse Blues am längst überwundengeglaubten Liebeskummer einer unglücklichen Liebe oder rief schmerzhafte Erinnerungen an die Unberechenbarkeit des Lebens wach. Wer gelebt hat, kennt den Blues. Und Bluesveteran Larry Schmuki hat gelebt. Doch das Leben birgt nebst Kummer auch Leidenschaft und Sänger Larry's rauhe Stimme und der schleppende Takt der Musik liessen vertraute Gefühle vergangener Nächte der Liebe aufflackern.

Nettoblues mit «Mojo»
«Die Musik würde ich als Nettoblues bezeichnen», so der Manager Othmar Heeb, der neben Larry's Bluesband auch andere Bands, wie unter anderem «Baldrian» betreut. Dank viel rhythmischer Abwechslung liess die musik-alische und gefühlsbeladene Spannung des «Nettoblues» keinen Moment nach. «Got Mojo?» fragte Larry's T-Shirt. Wenn nicht, erlebte man an diesem Abend für einen kurzen Moment dieses bestimmte Lebensgefühl. Wer «Mojo» braucht, findet ihn und «Larry's Blues-Band» am 26. Oktober 2002 im Qbus in Uster wieder. Text: Jeannette Roka
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